Hans Peter Perner
Pasterze – Dream of a broken river
Zur Ausstellung spricht Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum.
Der Künstler ist anwesend.
Dauer der Ausstellung: 2. – 30. Oktober 2026
DO 13-18 Uhr, FR 13-18 Uhr, sowie gerne nach Terminvereinbarung
Hans Peter Perner
Pasterze – dream of a broken river
Die Pasterze erscheint in diesen Arbeiten nicht als Abbild eines Gletschers, sondern als Landschaft im Übergang. Ein Körper aus Eis, Wasser, Farbe und Erinnerung, dessen vertraute Form sich zunehmend auflöst.
„Dream of a Broken River“ versteht den Gletscher als einen unterbrochenen Fluss – als etwas, das über Jahrhunderte in Bewegung war und dessen Kontinuität heute zerbricht. Was zurückbleibt, ist jedoch nicht nur Verlust. Im Schmelzen entstehen neue Formen, neue Oberflächen und neue Räume.
Die Malerei bewegt sich dabei zwischen Landschaft, Farbe und Abstraktion. Schichten werden aufgebaut, überlagert, wieder geöffnet. Spuren bleiben sichtbar, andere verschwinden. Blau, Weiß, erdige und körperliche Farbräume lösen die Landschaft aus ihrer eindeutigen Darstellung und führen sie in einen Zustand zwischen Erinnerung und Möglichkeit.
So entsteht eine leise Utopie: Nicht als Verklärung des Verschwindens, sondern als Vorstellung, dass aus Veränderung auch etwas Neues hervorgehen kann.
Die Pasterze wird zum Bild einer Landschaft, die sich unserer Erinnerung einschreibt, während sie ihre Gestalt verändert.
Pasterze – Dream of a Broken River erzählt vom Schmelzen – aber ebenso von dem, was danach beginnen könnte.